Unsortierte Fußballtrikots, Bestelllisten und Kartons neben einem ordentlich verpackten Trikot und Smartphone in einer Vereinsumkleide.

Vereinsshop oder Sammelbestellung – was passt zu eurem Verein?

Vereinsshop oder Sammelbestellung – was passt zu eurem Verein?

Jede Saison dasselbe: Neue Trikots für die D-Jugend, Trainingsanzüge für die Damen, Hoodies für das Sommerfest. Die Frage ist nicht, ob der Verein Bekleidung organisiert, sondern wie. Die drei gängigen Wege unterscheiden sich vor allem beim Aufwand für das Ehrenamt und beim finanziellen Risiko.

Kurz gesagt: Für die meisten Vereine ist ein Vereinsshop on demand die einfachste Lösung: Mitglieder bestellen und bezahlen selbst, produziert wird erst nach Bestellung, der Verein muss nichts vorfinanzieren und erhält eine Provision. Sammelbestellungen lohnen sich vor allem für einmalige Komplettausstattungen eines Teams.

Die drei Modelle im Vergleich

KriteriumSammelbestellung (Listen)Eigenes LagerVereinsshop on demand
Aufwand EhrenamtHoch: Größen abfragen, Geld einsammeln, verteilenHoch: Einkauf, Lager, Verkauf, KasseGering: Link teilen
VorfinanzierungOft jaJaNein
Risiko RestpostenGeringHochKeins
Bestellung jederzeit möglichNein, nur zu SammelterminenJa, solange VorratJa, rund um die Uhr
Einzelstücke (z. B. Nachkauf)UmständlichNur wenn vorrätigJa, ab 1 Stück
Einnahmen für den VereinKeineMarge, abzüglich RestpostenProvision, z. B. 10 % bei Klubshop

Sammelbestellung: günstig, aber zeitintensiv

Der Klassiker: Ein Trainer oder Elternteil sammelt Größen per Liste, bestellt beim Händler und verteilt die Pakete. Für die einmalige Ausstattung eines Teams funktioniert das.

Bei Nachbestellungen, Neuzugängen oder Fanartikeln für Eltern wird es schnell unübersichtlich. Offene Beträge bleiben oft am Verein hängen.

Eigenes Lager: Risiko für die Vereinskasse

Manche Vereine kaufen Fanartikel auf Vorrat und verkaufen sie im Vereinsheim. Das bringt Marge, bindet aber Geld und Platz.

Größen, die niemand kauft, und Designs, die aus der Mode kommen, werden zum Verlust.

Vereinsshop on demand: wenig Aufwand, kein Risiko

Beim Vereinsshop bestellen Mitglieder, Eltern und Fans selbst online. Der Partner übernimmt Veredelung, Versand und Bezahlung.

Bei Klubshop ist das für den Verein kostenlos, ohne Mindestabnahme, mit mindestens 40 % Rabatt auf Teamwear von adidas, Nike, Puma und JAKO und 10 % Provision auf jede Bestellung.

Kann man Vereinsshop und Sammelbestellung kombinieren?

Ja. Viele Vereine statten Teams einmal komplett aus und nutzen den Shop für Nachkäufe, Neuzugänge und Fanartikel.

Ab welcher Vereinsgröße lohnt sich ein Vereinsshop?

Da keine Kosten und keine Mindestmengen anfallen, lohnt er sich für Vereine jeder Größe.

Wer haftet bei Reklamationen?

Beim Vereinsshop on demand ist der Shopbetreiber Ansprechpartner für Bestellung, Lieferung und Reklamation, nicht der Verein.